Auf dieser Seite stellen wir Ihnen und Euch Gottesdienst-Liedblätter für die Dauer des Gottesdienstes digital zu Verfügung.

Waldgottesdienst am 23. August 2026

Dich rühmt der Morgen
(Text: Jörg Zink; Musik: Giovanni Giacomo Gastoldi)

1) Dich rühmt der Morgen. Leise, verborgen singt die Schöpfung dir, Gott, ihr Lied.
Es will erklingen in allen Dingen und in allem, was heut geschieht.
Du füllst mit Freude der Erde Weite, gehst zum Geleite an unsrer Seite,
bist wie der Tau um ums, wie Luft und Wind.
Sonnen erfüllen dir deinen Willen. Sie gehen und preisen mit ihren Kreisen
der Weisheit Überfluss, aus dem sie sind.

2) Du hast das Leben allen gegeben, gib uns heute dein gutes Wort.
So geht dein Segen auf unsern Wegen, bis die Sonne sinkt, mit uns fort.
Du bist der Anfang, dem wir vertrauen, du bist das Ende, auf das wir schauen.
Was immer kommen mag, du bist uns nah.
Wir aber gehen von dir gesehen, in dir geborgen durch Nacht und Morgen
und singen ewig dir. Halleluja!

 

Psalm 104

Lobe den Herrn, meine Seele!
Herr, mein Gott, wie groß bist du!
Du spannst den Himmel aus wie ein Zeltdach.
Du machst die Wolken zu deinem Wagen.
Du machst die Stürme zu deinen Boten.
Feuer und Flamme nimmst du in Dienst.
Quellwasser schickst du die Täler hinab.
Alle Tiere auf dem freien Feld trinken daraus.
Die Vögel des Himmels bauen Nester an ihren Ufern,
in den Zweigen trällern sie ihr Lied.
Für das Vieh lässt du Gras wachsen
und Getreide für den Ackerbau des Menschen.
So kann die Erde Brot hervorbringen
und Wein, der das Menschenherz erfreut.
Wie zahlreich sind deine Werke, Herr.
In Weisheit hast du sie alle gemacht.
Die Erde ist voll von deinen Gütern.
Da ist das Meer, so groß und unermesslich weit.
Dort wimmelt es von Lebewesen ohne Zahl –
von kleinen und großen Meerestieren.
Mensch und Tier halten Ausschau nach dir,
damit du ihnen Essen gibst zur richtigen Zeit.
Du gibst es ihnen, sie sammeln es auf.
Du öffnest deine Hand, sie essen sich satt
an deinen guten Gaben.
Ich will den Herrn loben mein Leben lang!
Meinem Gott will ich singen, solange ich bin!

Ehr‘ sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang,
jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

  

Halte zu mir, guter Gott
(Text: Rolf Krenzer; Musik: Ludger Edelkötter)

1) Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag.
Halt die Hände über mich, was auch kommen mag

Kehrvers: Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag.
Halt die Hände über mich, was auch kommen mag. :||

2) Du bist jederzeit bei mir. Wo ich geh und steh,
spür ich, wenn ich leise bin, dich in meiner Näh.

3) Gibt es Ärger oder Streit und noch mehr Verdruss
weiß ich doch, Du bist nicht weit, wenn ich weinen muss.

4) Meine Freude, meinen Dank, alles sag ich dir.
Du hältst zu mir, guter Gott, spür ich tief in mir.

 

Vergiss es nie
(Text: Jürgen Wert, Melodie: Paul Janz)

1) Vergiss es nie: dass du lebst, war keine eigene Idee, und dass du atmest kein Entschluss von dir. Vergiss es nie: dass du lebst war eines anderen Idee,
und dass du atmest sein Geschenk an dich.

Kehrvers: Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,
ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist du, das ist der Clou, ja der Clou. Ja, du bist du.

2) Vergiss es nie: Niemand denkt und fühlt und handelt so wie du,
und niemand lächelt, so wie du’s grad tust.
Vergiss es nie: Niemand sieht den Himmel ganz genau wie du,
und niemand hat je, was du weißt, gewusst.

3) Vergiss es nie: Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt,
und solche Augen hast alleine du.
Vergiss es nie: Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld,
denn du kannst leben! Niemand lebt wie du.

 

Das wünsch ich dir
(Text und Musik: Martin Bucholz-Fiebig)

1) Raum zum Träumen, einen Traum für morgen und den Mut,
ihn heute schon zu leben;
Raum für Tränen, echten Trost im Leiden und den Mut,
dem andern zu vergeben,

Kehrvers: Das wünsch ich dir. Das wünsch ich dir von Herzen.
Gott behüte deine Schritte! Niemals gehst du ganz allein.
Das wünsch ich dir. Das wünsch ich dir von Herzen.
Gott begleite deine Reise! Er wird immer bei dir sein.

2) Luft zum Atmen und den Duft des Frühlings, die Geduld,
den Winter zu ertragen.
Platz im Herzen, einen Kreis von Menschen und den Mut,
auch Widerspruch zu wagen.

3) Grund zum Danken, einen Freund für’s Leben,
eine Arbeit, täglich Brot zu essen.
Zeit zu schweigen und auf Gott zu hören,
einen Ort, den Alltag zu vergessen.

 

Vom Anfang bis zum Ende
(Text und Musik: Daniel Kallauch)

Vom Anfang bis zum Ende, hält Gott seine Hände über mir und über dir.
Ja, er hat es versprochen, hat nie sein Wort gebrochen:
„Gaube mir, ich bin bei dir!“
Immer und überall, immer und überall, immer bin ich da!
Immer und überall, immer und überall, immer bin ich da!